Doppelkopf: die häufigsten Anfängerfehler und wie du sie vermeidest

Wer vom Skat zum Doppelkopf kommt, kennt die Kartenwerte und glaubt, der Rest ergebe sich von allein. Tut er nicht. Doppelkopf hat seine eigenen Fallen, und die meisten verlorenen Runden am Anfang gehen nicht auf schlechte Karten zurück, sondern auf dieselben paar Fehler. Ich sehe sie seit Jahren am Tisch, bei anderen und früher reichlich bei mir selbst. Hier sind die neun, die am meisten kosten, und was ich jedem Neuling dazu rate. Die Grundlagen setze ich voraus; sie stehen im Beitrag zu den Doppelkopf-Regeln. ...

Doppelkopf Solo: die Solospiele und ihre Trumpfordnung

Wenn in der Vorbehaltsabfrage einer “Vorbehalt” sagt und kurz darauf “Solo” nachlegt, wird es am Tisch still. Jetzt spielt einer allein gegen drei, und alle wissen: Hier hat jemand ein Blatt, mit dem er sich das zutraut, oder er muss ein Pflichtsolo loswerden. Ich habe über die Jahre gute Solos gewonnen und ebenso schlechte verloren, und der Unterschied lag fast nie am Glück, sondern daran, ob ich die Trumpfordnung des jeweiligen Solos wirklich im Kopf hatte. Genau darum geht es hier. Wie ein Spiel überhaupt abläuft, steht im Beitrag zu den Doppelkopf-Regeln; die Wertung mit den 240 Augen erkläre ich ausführlich beim Punkte zählen. ...

Doppelkopf: Augen und Punkte zählen, die Wertung erklärt

Beim Doppelkopf verwechseln viele Anfänger zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben: die Augen, die man in den Stichen sammelt, und die Punkte, die am Ende auf dem Blatt stehen. Ich habe lange gebraucht, bis mir am Tisch klar wurde, dass das zwei getrennte Rechnungen sind, und seitdem erkläre ich es jedem Neuling zuerst. Wer das einmal sauber auseinanderhält, versteht die ganze Wertung in wenigen Minuten. Ich gehe hier Schritt für Schritt vor, von den 240 Augen über die Siegschwelle bis zu den Sonderpunkten, und rechne am Ende eine Runde komplett durch. Wie das Spiel insgesamt abläuft, steht im Beitrag zu den Doppelkopf-Regeln; hier geht es allein ums Zählen. ...

Die acht Ober und Unter eines bayerischen Blattes, die höchsten Trümpfe beim Schafkopf

Skat oder Schafkopf: die Unterschiede der beiden Kartenspiele

In Bayern erlebe ich regelmäßig dieselbe Szene. Ich sage, dass ich seit Jahrzehnten Skat spiele, und jemand am Nebentisch winkt ab und sagt, bei ihm werde Schafkopf gelegt, das sei das echte Spiel. Beide haben auf ihre Art recht, denn beide Spiele gehören zum Besten, was die deutschen Kartenrunden zu bieten haben. Und beide werden mit 32 Karten gespielt, beide drehen sich um Trümpfe und um Augen, beide haben ihre feste Reihenfolge am Tisch. Wer das eine kann, versteht das andere schneller, als er denkt. Trotzdem fühlen sich die beiden Spiele grundverschieden an, und die Unterschiede sitzen nicht im Detail, sondern im Kern. Ich gehe sie hier der Reihe nach durch. ...

Historisches Werbeplakat für Altenburger Spielkarten um 1920

Verloren zählt doppelt: wie ein verlorenes Skatspiel gewertet wird

Neulinge am Skattisch wundern sich oft über denselben Punkt. Sie haben ein Spiel knapp verloren, rechnen mit einem kleinen Minus, und dann zieht ihnen der Schreiber plötzlich den doppelten Betrag ab. “Warum doppelt?”, fragen sie, und zu Recht, denn beim Gewinnen gibt es den Wert ja auch nur einfach. Die Antwort steht kurz und trocken in der Internationalen Skatordnung des Deutschen Skatverbandes, und sie hat gute Gründe. Ich erkläre in diesem Beitrag, wie die Regel genau lautet, wie sich der Betrag berechnet und warum sie das Reizen vorsichtiger macht, als mancher denkt. ...

Mehrere Sätze deutscher Spielkarten nebeneinander

60 zu 60 im Skat: wer gewinnt den knappsten Stand?

Es gibt am Skattisch wenige Momente, die so viel Streit auslösen wie der knappste aller Stände. Die letzten Karten sind gelegt, jeder rechnet seine Augen zusammen, und dann sagt der Alleinspieler “sechzig” und die Gegenpartei sagt ebenfalls “sechzig”. Beide schauen sich an, und einer von beiden glaubt gewonnen zu haben. Ich habe diese Szene hundertmal erlebt, und die Antwort ist eindeutig, auch wenn sie dem Alleinspieler selten gefällt. Bei 60 zu 60 hat die Gegenpartei gewonnen. In diesem Beitrag erkläre ich, warum das so ist, woher die Grenze von 61 kommt und was einen so knappen Stand im letzten Moment noch kippen kann. ...

Ausgebreitetes Skatblatt mit Assen

Das blanke Ass beim Skat: Chance, Gefahr und wie ich es spiele

Ein blankes Ass ist eines der unscheinbarsten und zugleich kniffligsten Dinge, die man auf der Hand haben kann. Gemeint ist ein Ass, das als einzige Karte seiner Farbe daliegt, ohne König, Dame oder eine kleine Karte daneben. Elf Augen, die höchste Zählkarte der Farbe, und doch habe ich schon reihenweise Spiele gesehen, in denen genau dieses Ass zum Verlust geführt hat. Es ist ein kleines Lehrstück darüber, dass der Wert einer Karte nicht nur von ihren Augen abhängt, sondern davon, ob man sie auch sicher nach Hause bringt. In diesem Beitrag zeige ich, warum das blanke Ass zweischneidig ist, und wie ich damit umgehe, als Alleinspieler wie als Gegenspieler. ...

Ausgebreitetes Skatblatt mit Buben und Assen

Skat-Spickzettel: Kartenwerte, Trumpfreihenfolge und Reizwerte auf einen Blick

Diese Seite ist zum Nachschlagen gedacht, nicht zum Durchlesen am Stück. Ein Blick, eine Antwort, weiter geht die Runde. Wer den Ablauf einer Partie noch nicht kennt, liest besser zuerst die Skat-Regeln und den Spielablauf. Hier stehen nur die Zahlen und Reihenfolgen, die man am Tisch parat haben muss. Ich habe die Werte so sortiert, wie die Fragen am Skattisch tatsächlich kommen: erst was eine Karte zählt, dann wer wen sticht, dann was ein Spiel wert ist. Am Anfang lohnt es sich, den Zettel einmal auszudrucken und neben die Karten zu legen. Nach ein paar Abenden sitzen die wichtigsten Zahlen von selbst, und du brauchst nur noch die Reiztabelle als Krücke. ...

Doppelkopf-Spickzettel: Trumpfreihenfolge, Augen und Ansagefristen auf einen Blick

Diese Seite ist zum Nachschlagen gedacht, nicht zum Durchlesen. Ein Blick, eine Antwort, und weiter geht das Spiel. Wer den Ablauf einer Runde noch nicht kennt, liest zuerst die Doppelkopf-Regeln. Alles, was hier steht, ist Turnierregel, die gemeinsame Grundlage. Spielt deine Runde anders, und das tun viele Runden, gehört das auf einen eigenen Zettel daneben. Die verbreitetsten Abweichungen stehen auf der Seite zu den Hausregeln. Am besten druckst du dir die Zahlen einmal aus und legst den Zettel neben die Karten, bis die Reihenfolge und die Fristen sitzen. Danach brauchst du keinen Zettel mehr. ...

Doppelkopf-Hausregeln: die Landkarte der Varianten

Die Turnierspielregeln des Deutschen Doppelkopf-Verbands, kurz TSR, sind die gemeinsame Basis für das Spiel. Wer sie kennt, findet die Doppelkopf-Regeln hier auf der Seite Schritt für Schritt erklärt. Am Küchentisch spielt aber kaum eine Runde die TSR eins zu eins. Fast überall haben sich über Jahre eigene Zusätze eingeschliffen, manche davon so verbreitet, dass Spieler sie für Kernregeln halten, obwohl sie formal Vereinbarungssache sind. Keine dieser Varianten ist falsch gespielt, solange der ganze Tisch sie kennt. Falsch wird es erst, wenn zwei Spieler verschiedene Annahmen mitbringen und das erst beim Streit über den letzten Stich merken. Dieser Artikel sagt nicht, welche Hausregel die richtige ist. Er zeigt dir, welche an vielen Tischen üblich sind, was sie verändern, und vor allem, welche Frage du vorher stellen solltest, damit sie geklärt ist, bevor das erste Blatt liegt. ...

Buch: Skat verstehen und gewinnen

Das Buch zum Blog

Skat verstehen und gewinnen

Das große Handbuch von Werner Brandt: alle Regeln, das Reizen mit vollständiger Reiztabelle, Farbspiel, Grand, Null und Ramsch, dazu vier Beispielhände Stich für Stich.

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