Der Kreuz-Bube aus einem deutschen Skatblatt

Grand Ouvert: Wert und was er verlangt

Der Grand Ouvert ist das höchste Spiel im Skat und mit allen Zuschlägen 264 Punkte wert. Er ist ein Grand, den du mit offen auf dem Tisch liegenden Karten spielst, also für die Gegner einsehbar, und ohne einen einzigen Stich abzugeben. Gratis-PDF ...

Vier Menschen spielen Skat an einem Tisch

Bierlachs: die Kneipenwertung beim Skat erklärt

Der Bierlachs ist die Wertung, die man am Stammtisch spielt, nicht im Turnier. Ich habe sie über Jahre in Wirtshäusern und Küchen erlebt, und jedes Mal, wenn ein neuer Mitspieler dazukommt, gibt es dieselben Fragezeichen: Warum schreibt hier eigentlich niemand Pluspunkte auf? Warum feiert der Alleinspieler, wenn er den Gegnern etwas verpasst, statt sich selbst gutzuschreiben? Der Bierlachs dreht die gewohnte Abrechnung um, und genau das macht ihn zu einer eigenen kleinen Disziplin. In diesem Beitrag erkläre ich, wie geschrieben wird, wo die üblichen Grenzen liegen und warum sich die Spielweise gegenüber dem normalen Skat verschiebt. Wichtig vorweg: der Bierlachs ist eine verbreitete, aber inoffizielle Wertung. Er steht nicht in der Internationalen Skatordnung, und die Einzelheiten regelt jeder Tisch nach Vereinbarung. Ich beschreibe die gängigste Form und markiere, wo die Absprachen auseinandergehen. ...

Ein Skatstich mit deutschen Spielkarten auf dem Tisch

Skat geben: Reihenfolge, 3-Skat-4-3 und was bei Fehlern gilt

Geben ist die unauffälligste Handlung am Skattisch, und gerade deshalb wird sie oft schlampig gemacht. Karten schnell verteilen, Skat irgendwo dazwischen legen, los geht es. Solange niemand Karten falsch bekommt, fällt das nicht auf. Wird aber eine Karte aufgeworfen oder hat plötzlich jemand elf Blätter, kommt die Frage: was gilt jetzt? Ich habe am Tisch genug Diskussionen darüber erlebt, dass ich den Ablauf einmal sauber aufschreiben will. Die gute Nachricht: die Internationale Skatordnung des Deutschen Skatverbandes regelt das Geben klar und lückenlos. Wer die paar Punkte kennt, spielt schneller und streitet weniger. ...

Ein aufgefächertes deutsches Skatblatt mit französischem Bild

Null, Null Hand, Null Ouvert: alle Werte im Überblick

Das Nullspiel ist im Skat ein Fremdkörper, und das macht auch seine Werte besonders. Während bei allen Farbspielen und beim Grand der Spielwert aus Grundwert und Faktor entsteht, haben die vier Nullspiele einfach feste Zahlen. Ich habe am Tisch oft erlebt, dass genau diese vier Werte durcheinandergeraten, weil sie sich nicht herleiten lassen wie der Rest. Man muss sie schlicht kennen. In diesem Beitrag lege ich alle vier offen, erkläre die Unterschiede zwischen den Varianten und gebe eine kleine Merkhilfe mit, damit die Zahlen sitzen. Wer das Nullspiel taktisch verstehen will, findet das in meinen Beiträgen zum Nullspiel; hier geht es um die reinen Werte. ...

Der Kreuz-Bube aus einem deutschen Skatblatt

Grand Hand: Wertung, Reizwert und wann er sich lohnt

Der Grand ist ohnehin schon das Spiel mit dem meisten Respekt am Tisch, und der Grand Hand setzt noch eins drauf. Wer Hand spielt, sagt seinen Mitspielern damit: Ich brauche den Skat gar nicht, mein Blatt trägt so, wie es ist. Ich habe im Lauf der Jahre gelernt, dass genau diese Ansage öfter falsch als richtig fällt, weil viele die zwei Karten im Skat unterschätzen. Wenn der Grand Hand aber sitzt, ist er einer der schönsten und lukrativsten Erfolge überhaupt. In diesem Beitrag zeige ich, wie sich der Spielwert genau berechnet, welche Reizwerte dabei entstehen und woran ich erkenne, ob mein Blatt einen Hand-Grand aushält. ...

Die vier Könige aus einem deutschen Skatblatt

Durchmarsch beim Ramsch: Regeln, Wertung und wann er sich lohnt

Der Ramsch ist ein Spiel, bei dem alle klein bleiben wollen. Umso überraschender wirkt der Moment, in dem ein Spieler plötzlich aufs Gegenteil setzt und jeden einzelnen Stich an sich reißt. Das ist der Durchmarsch, die große Ausnahme im Ramsch, und für mich einer der schönsten Nervenkitzel am Skattisch. Wer ihn schafft, dreht die Wertung komplett um: Statt eines Bergs Minuspunkte gibt es eine Gutschrift. Wer ihn knapp verpasst, sitzt dagegen auf einem Haufen fetter Stiche und verliert krachend. In diesem Beitrag erkläre ich, wie der Durchmarsch genau funktioniert, welche Wertungen üblich sind, wann sich der Versuch wirklich lohnt und wie du ihn als Gegenspieler verhinderst. ...

Freunde bei einem Kartenspiel

Kontra und Re: Reizen, Zeitpunkt und Wirkung

Kaum ein Wort sorgt am Skattisch für so viel Stimmung wie ein beherztes “Kontra!”. Gleichzeitig sorgt kaum etwas für so viele Diskussionen, denn Kontra und Re gehören nicht zum offiziellen Regelwerk des Turnierskats. Sie sind eine weit verbreitete Konvention des Kneipen- und Hausskats, und ihre genauen Regeln unterscheiden sich von Runde zu Runde. Ich habe schon Abende erlebt, an denen mehr über die Kontra-Frist gestritten wurde als über die Spiele selbst, und fast immer, weil vorher niemand die Regel abgesprochen hatte. Dieser Artikel erklärt, wie Kontra und Re üblicherweise funktionieren, welche Varianten es gibt und wann sich der Einsatz lohnt. Alles Folgende gilt ausdrücklich je nach Vereinbarung: Vor der ersten Runde sollte am Tisch geklärt werden, ob und in welcher Form gespielt wird. ...

Nahaufnahme eines Spielkartendecks

Das Nullspiel: Regeln, Reihenfolge und Werte

Das Nullspiel ist der Exot unter den Skatspielen. Alles, was sonst gilt, wird auf den Kopf gestellt: Es gibt keine Trümpfe, die Augen sind bedeutungslos, und wer Stiche macht, verliert. Genau deshalb tun sich viele Anfänger schwer damit, obwohl die Regeln selbst kurz und klar sind. Mir hat das Nullspiel über die Jahre mehr stille Punkte eingebracht als jedes andere, gerade weil so wenige es sauber beherrschen. Dieser Artikel erklärt das Nullspiel vollständig: Ziel, Kartenreihenfolge, die vier festen Spielwerte und die Frage, wann sich ein Null überhaupt lohnt. Wie ich es dann konkret spiele, steht in der Nullspiel-Strategie. Den allgemeinen Rahmen einer Skatrunde findest du in den Skat-Regeln. ...

Ein aufgelegtes Kartendeck

Hand und Ouvert: Spiele ohne Skataufnahme

Wer den Skat aufnimmt, bekommt zwei zusätzliche Karten und darf sein Blatt durch geschicktes Drücken verbessern. Das ist der Normalfall, und für die meisten Spiele ist es auch die richtige Entscheidung. Es gibt aber eine zweite Möglichkeit: Der Alleinspieler lässt die beiden Karten in der Mitte liegen und spielt mit den zehn Karten, die er auf der Hand hält. Das nennt man ein Handspiel. Wer noch mehr riskieren will, sagt zusätzlich Schneider oder Schwarz an oder legt sein Blatt sogar offen auf den Tisch. Jede dieser Entscheidungen erhöht den Spielwert, und jede erhöht auch das Risiko. In diesem Artikel schauen wir uns an, wie diese Zuschläge genau funktionieren und wann sie sich lohnen. ...

Buch: Skat verstehen und gewinnen

Das Buch zum Blog

Skat verstehen und gewinnen

Das große Handbuch von Werner Brandt: alle Regeln, das Reizen mit vollständiger Reiztabelle, Farbspiel, Grand, Null und Ramsch, dazu vier Beispielhände Stich für Stich.

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