Standardkartenbilder eines Skatblatts mit den vier Buben

Die Buben beim Skat: warum die vier Wenzel alles bestimmen

Wenn ich mein Blatt aufnehme und sortiere, schaue ich immer zuerst auf eine Sache: Wie viele Buben halte ich, und welche? Alles andere kommt danach. Die vier Buben, am Tisch oft Wenzel oder Unter genannt, sind die stärksten Karten im Skat und die Grundlage fast jeder Entscheidung. Wer sie versteht, versteht das halbe Spiel. In diesem Beitrag gehe ich durch, was die Buben so besonders macht, in welcher Reihenfolge sie stehen, was sie zählen, und den einen Sonderfall, in dem sie ihre Macht komplett verlieren. ...

Ass und Zehn: warum die Zehn im Skat so mächtig ist

Zwei Dinge über die Zehn bringen fast jeden Anfänger durcheinander. Das erste ist ihr Rang: Die Zehn schlägt den König, den Buben und die Dame, obwohl sie im normalen Kartenspiel eine der niedrigen Karten ist. Das zweite ist ihr Wert: Sie zählt zehn Augen und ist damit gleich nach dem Ass die schwerste Karte im Spiel. Beides zusammen macht die Zehn zu einer Karte, die man leicht überschätzt und noch leichter verliert. Ich habe schon ganze Spiele gekippt gesehen, nur weil jemand seine blanke Zehn im falschen Moment auf den Tisch gelegt hat. In diesem Artikel gehe ich beides durch, den Rang und den Wert, und zeige dir, wie du die Zehn behandelst, deine eigene und die des Gegners. ...

Ein ausgebreitetes Doppelkopf-Kartendeck mit den doppelt vorhandenen Karten

Skat oder Doppelkopf: die Unterschiede, die am Tisch wirklich zählen

An vielen Stammtischen liegen beide Spiele auf demselben Tisch. Sind drei Leute da, wird Skat gereizt; kommt der vierte dazu, wechselt die Runde oft zum Doppelkopf. Ich mache das seit Jahrzehnten so und höre trotzdem regelmäßig dieselbe Frage von Neulingen: Was ist eigentlich der Unterschied? Beide Spiele benutzen ein französisches Blatt, in beiden geht es um Trümpfe und um Augen, und beide haben diesen typischen Ruf, kompliziert zu sein. Aber am Tisch fühlen sie sich grundverschieden an. Das eine ist ein Duell, das andere ein Mannschaftsspiel. Ich gehe hier die Unterschiede durch, die wirklich zählen, und sage am Ende auch, warum der Umstieg von Skat zu Doppelkopf leichter ist, als die meisten glauben. ...

Vollständiges deutsches Skatblatt mit allen Karten ausgelegt

Das Blatt sortieren: wie ich meine zehn Karten ordne und lese

Man erkennt einen erfahrenen Skatspieler oft schon daran, wie er seine Karten aufnimmt. Kein Hektik, kein Umsortieren mitten im Reizen, sondern ein ruhiger Griff, und die zehn Karten liegen in einer Ordnung, aus der er ablesen kann, was das Blatt hergibt. Anfänger dagegen halten ihre Karten oft, wie sie kamen, kreuz und quer, und wundern sich, dass sie im Reizen ins Schwimmen geraten. Sortieren ist keine Fleißarbeit, sondern der erste Schritt jeder Entscheidung. Ich zeige dir, wie ich es mache und was ich dabei alles aus dem Blatt herauslese. ...

Skatrunde an einem Vereinstisch

Im Skatverein spielen: was anders ist als am Stammtisch

Die meisten von uns lernen Skat am Küchen- oder Kneipentisch: gemütlich, mit Bier, mit Ramsch und Bockrunden und einer guten Portion Geplänkel. Irgendwann kommt bei manchen der Gedanke, es einmal ernsthafter zu versuchen, im Verein. Ich habe diesen Schritt vor vielen Jahren gemacht, und ich kann sagen: Es ist ein anderes Spiel, ohne dass es das schlechtere wäre. In diesem Artikel erzähle ich, was den Vereinsskat vom Stammtisch unterscheidet, wie so ein Abend abläuft und wie du einen Verein in deiner Nähe findest. Wer erst noch die Turnierwertung verstehen will, findet sie im Artikel zum Preisskat und Turnierskat. ...

Vergleich der Farbzeichen von deutschem und französischem Blatt

Das Skatblatt: 32 Karten, französisches und deutsches Blatt

Bevor man über Reizen, Trumpf und Spielwerte redet, lohnt sich ein Blick auf das Werkzeug selbst: das Skatblatt. 32 Karten, mehr braucht es nicht, und trotzdem stecken darin ein paar Feinheiten, die vielen erst nach Jahren am Tisch wirklich klar werden. Warum sind es genau 32? Wieso heißt dieselbe Farbe bei dem einen Kreuz und bei dem anderen Eichel? Und warum sortieren erfahrene Spieler die Buben getrennt vom Rest? In diesem Beitrag gehe ich das Blatt Karte für Karte durch, damit du am Ende genau weißt, was du in der Hand hältst. ...

Männer sitzen an einem Tisch und spielen Skat

Skatsprüche und Tischfloskeln: was sie bedeuten

Skat ist nicht nur ein Kartenspiel, sondern auch eine eigene kleine Sprachwelt. Kaum sitzt man am Tisch, fliegen die Sprüche hin und her, mal zur Aufmunterung, mal als Stichelei, oft mit einem Körnchen echter Spielweisheit darin. Viele dieser Floskeln sind über Generationen gewachsen und werden weitergegeben wie das Spiel selbst. Für Neulinge klingt das anfangs wie eine Geheimsprache. In diesem Beitrag erkläre ich die bekanntesten Skatsprüche und Tischfloskeln und zeige, was praktisch dahintersteckt. Denn hinter den meisten steckt tatsächlich ein Stück Taktik, das man auch ernst nehmen kann. ...

Ein Laptop auf einem Tisch mit einer Kartenspiel-Oberfläche

Skat online spielen: Plattformen und Apps im Überblick

Skat online zu spielen ist die einfachste Art, ohne festen Tisch und ohne zwei Mitspieler in Form zu bleiben. Die kurze Antwort auf die häufigste Frage: Ja, man kann Skat kostenlos online spielen, sowohl gegen den Computer als auch gegen echte Gegner. Es gibt Browser-Seiten ohne Anmeldung, große Portale mit Ranglisten und Apps für Handy und Tablet. In diesem Beitrag gebe ich einen Überblick über die Arten von Angeboten, nenne die bekanntesten Anlaufstellen und erkläre, worauf du bei der Auswahl achten solltest. ...

Aufgefächerte Spielkarten auf dunklem Untergrund

Skat-Kartenreihenfolge: Trumpf- und Farbreihenfolge verständlich erklärt

Die häufigste Frage von Anfängern am Skattisch lautet: Welche Karte sticht welche? Die kurze Antwort vorweg: Höchster Trumpf ist immer der Kreuz-Bube, dann folgen Pik-Bube, Herz-Bube und Karo-Bube, danach kommt die Trumpffarbe in der Reihenfolge Ass, Zehn, König, Dame, Neun, Acht, Sieben. In den drei anderen Farben gilt dieselbe Reihenfolge ohne die Buben. Wer diese eine Kette im Kopf hat, weiß in jeder Runde, welche Karte gewinnt. In diesem Beitrag lege ich die komplette Rangfolge offen und zeige, wie sie sich beim Farbspiel, beim Grand und beim Nullspiel unterscheidet. ...

Spieler an mehreren Tischen bei einem Skatturnier

Preisskat und Turnierskat: So wird im Wettbewerb gewertet

Mein erstes Preisskat werde ich nicht vergessen. Am Stammtisch hatte ich mich für einen soliden Spieler gehalten, doch im Turniersaal herrschte eine ganz andere Ruhe: kein Bock, kein Ramsch, kein Geplänkel, nur festes Reizen und eine Wertung, die ich vorher kaum kannte. Genau diese Wertung entscheidet im Turnier, wer vorne landet, und sie belohnt ein anderes Spiel als der gemütliche Feierabendskat. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie Preisskat und Turnierskat aufgebaut sind, wie eine Serie abläuft und vor allem, wie die Punkte nach dem erweiterten Seeger-System genau berechnet werden. Wenn du mit dem Gedanken spielst, einmal bei einem Turnier mitzumachen, findest du hier alles, was du für den Einstieg brauchst. ...

Buch: Skat verstehen und gewinnen

Das Buch zum Blog

Skat verstehen und gewinnen

Das große Handbuch von Werner Brandt: alle Regeln, das Reizen mit vollständiger Reiztabelle, Farbspiel, Grand, Null und Ramsch, dazu vier Beispielhände Stich für Stich.

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