Skatspieler am Tisch, jeder hält seine Karten verdeckt vor sich

Mauern beim Skat: wann Zurückhaltung klug ist und wann sie nur nervt

Es gibt am Skattisch einen Vorwurf, der schneller fällt als jeder andere: “Du hast doch gemauert!” Gemeint ist damit, dass jemand sein Blatt absichtlich kleiner geredet hat, als es war, und dafür nicht gereizt hat, obwohl er gekonnt hätte. Ich habe das Wort in vierzig Jahren unzählige Male gehört, mal zu Recht, mal als billige Ausrede des Verlierers. In diesem Beitrag will ich sauber auseinanderhalten, was Mauern wirklich ist, warum es einen schlechten Ruf hat, was offiziell dazu gesagt wird, und wo die Grenze zwischen übler Mauerei und ganz normaler Vorsicht verläuft. Denn diese Grenze ist schmaler, als der schnelle Vorwurf glauben macht. ...

Eine Hand mit Spielkarten am Tisch

Überreizen beim Skat: was passiert, wenn man sich verreizt

Überreizen bedeutet, beim Reizen einen höheren Wert genannt zu haben, als das gespielte Spiel am Ende tatsächlich wert ist. Die wichtigste Folge vorweg: Ein überreiztes Spiel ist immer verloren, selbst wenn der Alleinspieler alle Stiche macht. Der Reizwert ist eine Zusage, und wer sie nicht einhalten kann, verliert. In diesem Beitrag erkläre ich, wie es zum Überreizen kommt, wie die Strafe nach der Internationalen Skatordnung berechnet wird und mit welchen einfachen Regeln du dich davor schützt. ...

Das Pik-Ass aus einem deutschen Skatblatt

Mit und ohne beim Skat: was Spitzen bedeuten

Mit und ohne beziehen sich beim Skat auf die Spitzen, also die Buben von oben durchgezählt: Kreuz-Bube, Pik-Bube, Herz-Bube, Karo-Bube. Wer die obersten Buben lückenlos besitzt, spielt “mit” so vielen Spitzen; wer sie von oben her nicht hat, spielt “ohne” ebenso viele. Beide Fälle ergeben dieselbe Zahl und denselben Faktor. Das ist der eine Punkt, an dem fast jeder Anfänger zuerst hängen bleibt, und wenn er einmal sitzt, wird das ganze Reizen mit einem Mal einfach. ...

Das Pik-Ass aus einem deutschen Skatblatt

Skat-Reiztabelle: alle Reizwerte mit Herleitung

Am Skattisch geht es beim Reizen erstaunlich oft um die Frage, ob man noch eine Zahl höher gehen darf. Ich habe über die Jahre gelernt, dass die meisten Fehler beim Reizen nicht aus schlechten Blättern kommen, sondern daraus, dass jemand die Werte nicht sicher im Kopf hat. Wer weiß, wie die Reizfolge aufgebaut ist, reizt ruhiger und geht seltener zu hoch. In diesem Beitrag lege ich die komplette Reiztabelle offen und erkläre, woraus jeder einzelne Reizwert entsteht. Manche nennen sie Reizwerte-Tabelle, andere schlicht Reiztabelle, gemeint ist dasselbe. Danach fällt dir das Reizen leichter, weil du nicht mehr Zahlen auswendig lernst, sondern verstehst, warum sie in genau dieser Reihenfolge kommen. ...

Skat reizen: Reizwerte und Ablauf einfach erklärt

Das Reizen ist für viele Skat-Anfänger die größte Hürde. Karten spielen, Stiche machen, Punkte zählen, das alles lernt sich schnell. Aber dann sitzt du am Tisch, jemand sagt “18”, ein anderer antwortet “Ja”, und plötzlich fliegen Zahlen wie 22, 27 und 33 durch den Raum, ohne dass du weißt, was sie bedeuten. Ich habe über die Jahre gelernt: Die meisten Reizfehler kommen nicht aus schlechten Blättern, sondern daraus, dass jemand die Werte nicht sicher im Kopf hat. Die gute Nachricht: Das Reizen folgt festen, logischen Regeln, und wenn du sie einmal verstanden hast, verlierst du die Scheu davor sehr schnell. In diesem Artikel gehe ich das Reizen Schritt für Schritt durch: warum überhaupt gereizt wird, wer wen reizt, woher die Zahlen kommen und wie du als Anfänger einschätzt, wie hoch du gehen darfst. Falls dir die absoluten Grundlagen noch fehlen, lies vorher am besten die Skat-Regeln für Anfänger. ...

Buch: Skat verstehen und gewinnen

Das Buch zum Blog

Skat verstehen und gewinnen

Das große Handbuch von Werner Brandt: alle Regeln, das Reizen mit vollständiger Reiztabelle, Farbspiel, Grand, Null und Ramsch, dazu vier Beispielhände Stich für Stich.

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