Skatkarten werden gedrückt

Skat drücken: Welche Karten legst du in den Skat?

Du hast das Reizen gewonnen, die beiden Karten aus dem Skat aufgenommen, und jetzt hältst du zwölf Karten in der Hand. Zwei davon musst du wieder weglegen, verdeckt, bevor du dein Spiel ansagst. Dieses Weglegen heißt Drücken, und es ist einer der wichtigsten Momente der ganzen Partie. Viele Spiele werden nicht erst beim Ausspielen verloren, sondern schon hier, weil der Alleinspieler die falschen zwei Karten in den Skat legt. Die gute Nachricht: Das Drücken folgt ein paar klaren Prinzipien, die du dir gut merken kannst. In diesem Artikel gehen wir sie der Reihe nach durch, mit den typischen Situationen, die dir am Tisch immer wieder begegnen. Falls dir die Grundbegriffe noch nicht ganz sitzen, findest du alles Nötige in den Skat-Regeln. ...

Skatrunde am Tisch

Gegenspiel: So spielt ihr gemeinsam gegen den Alleinspieler

Beim Skat spielen zwei gegen einen. Sobald das Reizen vorbei ist und der Alleinspieler feststeht, sitzt ihr beiden anderen im selben Boot, ob ihr wollt oder nicht. Viele Anfänger spielen als Gegenspieler trotzdem jeder für sich, sammeln ihre eigenen Stiche und wundern sich, warum der Alleinspieler ein Spiel nach dem anderen nach Hause bringt. Am Skattisch sehe ich das ständig, und es ist der Grund, warum schwache Alleinspieler bei starken Gegnern verlieren und starke bei schwachen durchkommen. Gutes Gegenspiel ist kein Hexenwerk, sondern eine Handvoll Grundsätze, die du lernen und üben kannst. In diesem Artikel geht es genau darum: wie ihr als Team denkt, wie ihr Augen sammelt und rettet, und wie du deinem Partner das Leben leicht machst statt schwer. ...

Kartenspiel auf grünem Filztisch

Grand spielen: Wann, wie und was es wert ist

Der Grand ist das Königsspiel im Skat. Er bringt die meisten Punkte unter den regulären Spielen, er fühlt sich großartig an, wenn er durchläuft, und er ist gleichzeitig das Spiel, an dem sich Anfänger am häufigsten verheben. Ich habe in vierzig Jahren mehr Grands gespielt, als ich zählen kann, und die eine Lektion, die ich am teuersten bezahlt habe, ist diese: Ein Grand gewinnt man nicht mit Buben, sondern mit Assen. Dieser Artikel erklärt, was den Grand von den Farbspielen unterscheidet, wie sein Wert zustande kommt und mit welchen Blättern du ihn ansagen solltest. Wer nur die kurze Definition sucht, findet sie im Beitrag Was ist ein Grand?. Die Grundmechanik des Spiels setze ich voraus, sie steht in den Skat-Regeln. ...

Eine Hand waehlt Karten aus dem Stapel

Reizen für Fortgeschrittene: Grenzen, Gegner lesen, Bluff

Die meisten Spiele habe ich nicht im Ausspielen verloren, sondern schon beim Reizen, und fast immer aus Ungeduld. Das Reizen entscheidet, wer Alleinspieler wird, und es ist die Phase, in der die meisten Spiele gewonnen oder verloren werden, bevor die erste Karte liegt. Die Mechanik des Reizens setzen wir hier voraus, sie steht im Grundlagenartikel zum Reizen. In diesem Artikel geht es um die Ebene darüber: Wie bestimmst du deine Reizgrenze präzise, was verraten dir die Gebote der Gegner über ihre Blätter, und wann ist Passen die beste Entscheidung, die du treffen kannst? ...

Eine Hand mit aufgefaecherten Spielkarten

Das Farbenspiel gewinnen: Trümpfe, Asse und Plan

Das Farbenspiel ist die häufigste Spielart beim Skat. Eine der vier Farben wird zum Trumpf, und der Alleinspieler muss mindestens 61 der 120 Augen in seine Stiche bringen. Das klingt einfach, aber zwischen einem passablen Blatt und einem gewonnenen Spiel liegt ein Plan. In diesem Artikel geht es um genau diesen Plan: Wie wählst du die Trumpffarbe, wie setzt du deine Trümpfe ein, wie bringst du deine Asse sicher nach Hause, und wie zählst du dich zu den 61 Augen durch. ...

Buch: Skat verstehen und gewinnen

Das Buch zum Blog

Skat verstehen und gewinnen

Das große Handbuch von Werner Brandt: alle Regeln, das Reizen mit vollständiger Reiztabelle, Farbspiel, Grand, Null und Ramsch, dazu vier Beispielhände Stich für Stich.

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